Fortuna Düsseldorf oder kurz F95

Ab 1972 nutzte die Fortuna (F95) das im Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 komplett umgebaute Rheinstadion, womit gleichzeitig die erfolgreichste Zeit des Fussballvereins eingeläutet wurde. Unmittelbar nach dem erstmaligen Klassenerhalt in der Saison 1964/65, wurde dann die bislang beste Bundesligaplatzierung mit einem 3. Platz erreicht. 1979 wurde zum ersten Mal der DFB-Pokal gewonnen, mit einem 1:0 n.V. gegen Hertha BSC Berlin durch einen Treffer von Wolfgang Seel. Im darauffolgenden Jahr gelang der Fortuna erneut der Pokalsieg nach einem 2:1 gegen den 1. FC Köln. Danach gelang bis 2002 keinem Verein mehr die Titelverteidigung im DFB-Pokal.

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Am 9. Dezember 1978 begeisterte die Fortuna mit einem 7:1-Sieg über Bayern München, der bis heute die höchste Auswärtsniederlage des Rekordmeisters in einem Pflichtspiel ist. Darüber hinaus ist Fortuna Düsseldorf der einzige Verein in Deutschland, der im DFB-Pokal 18 Spiele hintereinander gewann (von 1978 bis 1981).
Ab den achtziger Jahren ging es allerdings wieder bergab, 1987 stieg der Verein zum zweiten Mal – nach 1967 – aus der Bundesliga ab.

Die Folgejahre waren von häufigen Auf- und Abstiegen geprägt. Fortuna Düsseldorf (F95) wurde dadurch zu dem Fussballverein mit den meisten Auf- und Abstiegen in den ersten vier Ligen in den letzten 20 Jahren.

Nach einer langen Durststrecke und dem Willen in die erste Liga zurückzukehren, wurde der Bosnier Aleksandar Ristic verpflichtet, welcher die zentrale Person der Epoche werden sollte. Der Fortuna gelang mit ihm den direkten Durchmarsch zurück in die 1. Liga (1994 Aufstieg in die 2. Bundesliga, 1995 Aufstieg in die 1. Bundesliga). 1995 bis 1997 waren bis heute allerdings die letzten Bundesligajahre für die Fortuna aus Düsseldorf und in den drei nachfolgenden, chaotischen Spielzeiten stieg der Verein im Jahr 1999 aus der zweiten Bundesliga ab.

Ab 1999 spielte der Fussballverein dann für die Dauer von knapp einem Jahrzehnt in den Amateurklassen – zwischen 2002 und 2004 sogar in der viertklassigen Oberliga.

Das letzte Spiel der Fortuna (F95) im Rheinstadion fand am 3. März 2002 gegen Rot-Weiss Essen statt. Die Heimspielstätte des Vereins war seitdem das ausgebaute Paul-Janes-Stadion. Am 10. September 2004 gab es dann die Premiere für Fortuna Düsseldorf in der damaligen LTU Arena. Das seit 2009 in ESPRIT Arena umgenannte Stadion bietet Platz für über 50.000 Zuschauer und dient seit der Saison 2005/06 als Hauptspielstätte.
In der Saison 2007/08 gelang dann ein dritter Platz und bedeutete die Qualifikation für die neu eingeführte 3. Liga, welche erfolgreich absolviert wurde.

In der darauffolgenden Spielzeit gelang dann der erhoffte Aufstieg und ein zurückkehren in die 2. Bundesliga.
Dort schaffte man dann auch, sich in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen und im Jahre 2010 mit Platz 4 nicht nur bester Aufsteiger zu werden, sondern zudem noch den höchsten durchschnittlichen Zuschauerschnitt mit über 28000 zu erreichen. Außerdem ist es ist der Fortuna gelungen, als einzige Bundesligamanschaft in der Saison 2009/2010 kein Heimspiel zu verlieren. Wir danken den Fans, Spielern und den verantwortlichen der Fortuna für die tolle Saison 2009/2010.

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